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Ausbildungsangebot des Monats - Mai 2006

Dualer Studiengang "Dienstleistungsmanagement – Schwerpunkt IT-Consulting und Services"

Anbieter: IBM Deutschland GmbH in Kooperation mit der Württembergischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Stuttgart

 
 
 
 

Die Prognose lautet: Zukünftig werden die meisten Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor entstehen. Deutschland ist auf dem Weg zur Dienstleistungsgesellschaft und auch in der IT-Branche vollzieht sich dieser Wandel. Um diesen neuen Herausforderungen gerecht zu werden, sind andere Ausbildungsqualifikationen als bisher notwendig.

Foto: Firmenlogo IBM

Als Marktführer der Informationstechnik setzt IBM dabei zukunftsweisende Standards. IBM ist mit 80 Jahren Erfahrung in der Unternehmensinnovation der weltweit größte Anbieter von Informationstechnologie und weltweit führend in On Demand Lösungen. Das Unternehmen hilft Firmen, Geschäftspartnern und Entwicklern dabei, das Potenzial des Internets und der Vernetzung von Computern über verschiedene Unternehmen und Industrien hinweg wirksam einzusetzen. IBM ist heute das einzige Unternehmen in der IT-Branche, das seinen Kunden die komplette Produktpalette von Hardware über Software bis Dienstleistungen anbietet und industrieübergreifende und branchenspezifische Lösungen für die Anforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen aller Größen bereitstellt. So entfallen auf Software und Services bereits rund zwei Drittel des Umsatzes.

Damit ist klar: IBM braucht Spezialisten und effizient koordinierende Projektteams, die sich den Herausforderungen der IT-Servicelandschaft stellen und kreative Ideen für den sicheren und wirtschaftlichen IT-Betrieb entwickeln.

Dienstleistungsmanagement trifft IT-Branche

Mit dem neuen BA-Studiengang "Dienstleistungsmanagement - Schwerpunkt IT-Consulting und Services" werden Studierende optimal für die Anforderungen der global vernetzten IT-Märkte fit gemacht. Den Studiengang hat IBM Deutschland GmbH mit der Württembergischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Stuttgart entwickelt und bildet seit Oktober 2005 erstmalig aus.

Foto: BA-Studenten/innen von IBM Deutschland GmbH

Dem Dienstleistungsmanager bietet sich ein höchst facettenreiches Aufgabenfeld. Und darauf bereiten die Studieninhalte und die Studienstruktur vor: So liegen die Schwerpunkte des Studiums auf der allgemeinen Betriebswirtschaft, zum anderen auf spezieller Betriebswirtschaft mit den Vertiefungsfächern Dienstleistungsmanagement, Dienstleistungsmarketing, Unternehmensführung und Projektmanagement. Ein weiterer Teil umfasst allgemeine Kenntnisse in der Informationstechnologie sowie spezielle Themen des IT-Consulting und Services wie Information-Management oder IT-Architektur. Daneben vermitteln die klassischen Pflichtfächer wie Volkswirtschaftslehre, Recht, Kosten- und Leistungsrechnung, Mathematik sowie Investitionen und Finanzierung das notwendige Basiswissen.

Das Quäntchen mehr

Was die Studenten ganz besonders schätzen, ist der internationale Hauch, der auf dem Campus weht: "Einzelne Studienfächer werden auf Englisch unterrichtet und als Zusatzfach haben wir Business English sowie International Management. Außerdem erhalten wir mit unseren Gastdozenten von den Partnerhochschulen Einblicke in andere Wirtschaftsnationen," unterstreicht die 24-jährige Studentin Diana Pfister.

20 Studenten der IBM Deutschland GmbH in Herrenberg bei Stuttgart traten im Oktober 2005 den Studiengang erstmalig an. Nach nur drei Jahren schließen sie ihr Studium mit dem Diplom-Betriebswirt/in (BA) und zusätzlich mit dem Bachelor der Open University London ab. Für alle Erstsemester ab 2006 wird es dann aber nur noch den international anerkannten Bachelorabschluss geben, der das alte Diplom ablöst.

Einer der Erstsemester ist der 23-jährige Tolga Kacmaz. Neugierde und Begeisterung für wirtschaftliche Abläufe waren seine Gründe für ein Dienstleistungsstudium. Dass er sich schließlich für ein duales Studium bewarb, lag nicht nur an seinem Wunsch, schon während des Studiums finanziell unabhängig zu sein, sondern vor allem an der kürzeren Ausbildungsdauer und der frühen Berufserfahrung. Dies gewährleisten die dreimonatigen Wechsel von Theorie- und Praxisphasen. Dafür ist ein BA-Studium natürlich auch anstrengend: Semesterferien wie an der Uni gibt es nicht, es kann kein Schein auf das nächste Semester verschoben werden und mit 30 Wochenstunden haben die Studierenden einen voll gepackten Stundenplan. Trotz der harten Anforderungen ist auch Diana Pfister nach wie vor vom BA-Modell überzeugt: "Es gibt keine andere Studienart, bei der man nach drei Jahren Diplom-Betriebswirt/in ist und gleichzeitig so viel Praxiserfahrung gesammelt hat. Außerdem steigert das straffe Pensum die Motivation. Keiner kann es sich leisten, das Studium schleifen zu lassen!"

Aus starken Ideen werden praktische Lösungen

Während der Praxisphasen bei der IBM Deutschland GmbH durchlaufen die Studierenden innerbetriebliche Schulungen zu Rhetorik und Programmiersprachen oder arbeiten in den Fachabteilungen mit, wo sie die verschiedenen Abläufe hautnah erleben und als vollwertige Mitarbeiter stark gefordert werden. Dennoch sind sie im Unternehmen IBM nie mit Fragen allein gelassen und haben immer einen Ansprechpartner zur Seite, an den sie sich mit Fragen und Problemen wenden können.

Foto: Studenten/innen von IBM Deutschland GmbH in der Praxis

Viele erfahren erst in der Praxis, was alles in ihnen steckt, wenn sie die IT-Beratung live erleben: in realen Kundenprojekten, in denen sie IT-Systeme mit technischer und wirtschaftlicher Expertise analysieren, Einblicke in Verkaufsgespräche erhalten, maßgeschneiderte Kundenlösungen mitgestalten und bei der Umsetzung unterstützen. Aber egal wofür sie eingesetzt sind, Eigeninitiative, Flexibilität und Ideenreichtum sind immer gefragt.

Mit den Praxiseinsätzen trainieren sie gleichzeitig ihre sozialen und rhetorischen Fähigkeiten, indem sie lernen, sich frühzeitig in Teams zu integrieren, schwierige Kundensituationen zu meistern und Präsentationen zu halten. Einen weiteren wichtigen Pluspunkt hebt Tolga Kacmaz hervor: "Ganz wesentlich für mich ist, dass ich mir schon früh ein berufliches Netzwerk von Kontakten und Ansprechpartnern aufbauen kann."  Und nicht zuletzt sind die Praxiseinsätze ungemein hilfreich, um die eigene berufliche Interessensrichtung herauszufinden.

Karriere mit BA-Abschluss

Die breite Ausrichtung des Studiums bietet den Absolventen/innen Einsatzmöglichkeiten in nahezu allen Unternehmensbereichen – sowohl auf der Fachebene als auch im Management. Hier können sie sich mit neuen Lösungsideen in der IT-Unternehmensberatung entfalten aber auch verantwortungsvolle Aufgaben im Personalwesen, im Controlling oder im Vertrieb übernehmen.

Dass sich die Praxisnähe des Studiums lohnt und das Studium an der Berufsakademie überdurchschnittlich gute Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnet, hat IBM mit seiner Karrierestudie (2004) bestätigt. Die Studie vergleicht den beruflichen Erfolg der BA-Absolventen mit denen von Fachhochschulen und Universitäten und belegt: In allen IBM Unternehmensbereichen wurden die Absolventen der Berufsakademie einige Jahre früher zu Führungskräften ernannt als die Vergleichsgruppen. Außerdem waren bei den untersuchten Mitarbeitern zwischen 31 und 40 Jahren die Gehälter der BA-Absolventen am höchsten.

IBM baut weiter auf die Berufsakademie und ist mit jährlich rund 180 neuen BA-Studienplätzen an den Firmenstandorten Stuttgart, Mainz und Berlin einer der größten Anbieter dieses Ausbildungsmodells in Deutschland. Absolventen haben aber nicht nur gute Karriereaussichten bei IBM, sondern sind auch auf dem Arbeitsmarkt begehrt, wo die erstklassige Ausbildungsqualität geschätzt wird.

Nach dem Abi zu IBM

Abitur noch weit entfernt und die Ferien bald in Sicht? Schüler der Oberstufe sollten sich trotz allem schon jetzt Gedanken machen, wie es danach weitergehen soll, denn die Auswahlverfahren beginnen früh. Jugendliche müssen sich für das BA-Studium bei IBM bereits in diesem Sommer für das Jahr 2007 bewerben.

Foto: BA-Studenten/innen von IBM Deutschland GmbH

Mit guten Zeugnissen können Schulabgänger zwar überzeugen, die Schulnoten sind aber nicht alles. Gerade die "weichen" Faktoren wie Motivation, Engagement, Kommunikations- und Teamfähigkeit zählen bei IBM besonders viel für den beruflichen Erfolg. Wenn Bewerber darüber hinaus die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife besitzen und höchstens 23 Jahre alt sind, betriebswirtschaftliches Verständnis und Interesse an der Informationstechnik, innovatives und analytisches Denken, eine schnelle Auffassungsgabe sowie gute Englischkenntnisse mitbringen, haben sie gute Chancen, das Assessment-Center bei IBM zu bestehen.

Alle, die sich für IBM entschieden haben, können sich jederzeit über den Online-Fragebogen direkt unter www.ibm.com/employment/de/schueler bewerben.

Anbieter:

Kontakt:

IBM Deutschland GmbH
Human Resources
Service-Telefon: 0711 785-4900
Info E-Mail: ibm.ausbildung.stuttgart@de.ibm.com


Tipp: In der Datenbank von AusbildungPlus sind weitere Informationen zum Studiengang "Dienstleistungsmanagement" und anderen rund 600 dualen Studiengängen in ganz Deutschland zu finden.

 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

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Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar.