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Ausbildungsangebot des Monats - September 2004

Dualer Studiengang Mechatronik

Anbieter: Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz/Oldenburg (FHWT) - Fachhochschule und Berufsakademie -

Die FHWT bietet ausschließlich duale Studiengänge an - bundesweit sogar das breiteste Spektrum. Das Duale Studium an der FHWT bedeutet, dass die Studierenden sowohl ein Fachhochschulstudium absolvieren als auch während ihres gesamten Studiums in einem Unternehmen angestellt sind und so engen Kontakt zur Praxis haben. Das wird u. a. dadurch erreicht, dass sie in einem Rhythmus von 10 bis 12 Wochen abwechselnd an der Hochschule studieren und in ihrem Unternehmen tätig sind. Die Studierenden der FHWT erhalten die hervorragende Chance, parallel zum Studium einen Berufsabschluss zu erlangen. Die Berufsausbildung ist grundsätzlich integraler Bestandteil des Studienkonzepts, kann jedoch entfallen, falls bereits eine solche Ausbildung vorliegt.

 
 
 
 

Die FHWT bietet ausschließlich duale Studiengänge an - bundesweit sogar das breiteste Spektrum.

Das Duale Studium an der FHWT bedeutet, dass die Studierenden sowohl ein Fachhochschulstudium absolvieren als auch während ihres gesamten Studiums in einem Unternehmen angestellt sind und so engen Kontakt zur Praxis haben. Das wird u. a. dadurch erreicht, dass sie in einem Rhythmus von 10 bis 12 Wochen abwechselnd an der Hochschule studieren und in ihrem Unternehmen tätig sind. Die Studierenden der FHWT erhalten die hervorragende Chance, parallel zum Studium einen Berufsabschluss zu erlangen. Die Berufsausbildung ist grundsätzlich integraler Bestandteil des Studienkonzepts, kann jedoch entfallen, falls bereits eine solche Ausbildung vorliegt.

Eine Besonderheit der FHWT sind die integrierten Studiengänge der Berufsakademie (BA). Den Studierenden steht offen, sich für einen dreijährigen Berufsakademie-Ausbildungsgang oder ein vierjähriges Fachhochschulstudium zu entscheiden. Lehre und Forschung der FHWT orientieren sich an den angewandten Wissenschaften.

Foto: Individuelle Betreuung ist ein charakteristisches Merkmal der FHWT


Die Lehrenden, die durchweg über viel Praxiserfahrung verfügen, vermitteln den Studierenden neben dem fachlichen Basiswissen, den jeweils neuesten Stand der Wissenschaft und Technik und dessen Umsetzung in die Praxis. Die Studierenden erfahren konzeptionelle Lösungsmuster für ihren Arbeitsalltag und erhalten an der FHWT eine optimale wissenschaftliche und praxisorientierte Qualifizierung.

Die Unternehmen (Praxisträger) können die Studierenden bereits während des Studiums kennen lernen und mit den Besonderheiten ihres Unternehmens vertraut machen. Sie sehen die Studierenden in den Betrieb hineinwachsen und können diese nach erfolgreichem Abschluss des Studiums ihrer Qualifikation entsprechend einsetzen.

Die Studierenden der FHWT zeichnen sich durch eine hohe Motivation aus. Neben der Vermittlung von Fachwissen wird höchster Wert auf die Erlangung von Schlüsselqualifikationen wie Methoden- und Sozialkompetenz gelegt, die die Studierenden auf ihr Berufsleben vorbereiten.

Die FHWT geht auf eine private Initiative von Repräsentanten der Wirtschaft zurück, die sich bereits 1990 zum Ziel gesetzt haben, jungen Menschen ein herausragendes, praxisorientiertes Qualifizierungsangebot in Nordwestdeutschland zu eröffnen. Sie schlossen sich zum Verein Berufsakademie Oldenburger Münsterland e. V. zusammen, den aktuell ca. 150 Mitgliedsfirmen tragen. Ebenfalls mit großem privaten Engagement setzt sich die Dr.-Jürgen-Ulderup-Stiftung für die Förderung der Bildung in der Region ein. Sie finanziert seit 1995 an der FHWT den Studienbereich Maschinenbau. Heute befindet sich die FHWT in Trägerschaft der gemeinnützigen "Private Fachhochschule und Berufsakademie für Wirtschaft und Technik gGmbH" mit z. Zt. drei Gesellschaftern, dem Berufsakademie Oldenburger Münsterland e.V. (BAOM e.V.), der Dr.-Jürgen- Ulderup-Stiftung und dem Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V. Oldenburg (bfe-Oldenburg).

Die Vorteile des Dualen Studiums

Der entscheidende Vorteil sowohl des FH- als auch des BA-Studiums ist, dass die Absolventen immer über eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem kaufmännischen bzw. technischen Lehrberuf verfügen. Diese Erstausbildung ist für alle Studierenden, die das Studium ohne abgeschlossene Berufsausbildung aufnehmen, integraler Bestandteil des Ausbildungskonzeptes. Die persönliche Betreuung und kleine Gruppen an der FHWT garantieren kurze Studienzeiten. Die Studierenden erhalten während des Studiums eine Ausbildungsvergütung durch die Betriebe, die ihnen finanzielle Sicherheit gibt. Der akademische Abschluss am Ende des Fachhochschulstudiums, die abgeschlossene Berufsausbildung, Berufserfahrung und der frühe Kontakt zur unternehmerischen Realität verschaffen den Absolventen der FHWT eine hervorragende Ausgangsposition für den Arbeitsmarkt.

Die optimale Abstimmung zwischen Theorie und Praxis im Dualen Studium führte bereits zu vielen erfolgreichen Projekt- und Diplomarbeiten. Besonders hier, bei der Verbindung von erworbenem Wissen mit praktischer Anwendbarkeit, verdrängt die Begeisterung für die Sache oft die Gedanken an Prüfungsleistungen.

Fotos: Projektgruppe "Cocktail Deluxe" und ihr patentiertes Produkt


Studiengang Mechatronik

Das Kunstwort Mechatronik bringt die Integration dreier Disziplinen zum Ausdruck, nämlich die der Mechanik, der Elektrotechnik bzw. Elektronik und die der Informatik.

Diese Interdisziplinarität erfordert ein solides Basiswissen des Ingenieurs, das im viersemestrigen Grundstudium vermittelt wird. Hier liegen die Schwerpunkte in den Bereichen Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Elektrotechnik und Informationstechnik.

Nach erfolgreichem Abschluss des Grundstudiums, wird im Hauptstudium auf diesem Fundament aufgebaut. Neben der generellen Ausrichtung auf die Aufgaben des Mechatronik-Ingenieurs, in deren Fokus das systemische Denken und die fachübergreifende Kompetenz stehen, sind im Rahmen von Projektarbeiten und Wahlpflichtfächern individuelle Schwerpunktbildungen möglich. Das eröffnet den Studierenden und den beteiligten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Interessen und Bedürfnisse auch im Rahmen der Theoriephasen einzubringen.

Eine Übersicht der Studieninhalte findet sich auf den Internetseiten des Bundestechnologiezentrums in Oldenburg unter
http://www.bfe.de/studium_mechatronik.html

Einsatzgebiete

Durch das Kunstwort Mechatronik kommt nur ein Teil dessen zum Ausdruck, was sich hinter dieser integrativen Ingenieurwissenschaft verbirgt. Begriffe wie Mikro-Controller, Embedded Systems, CAD, CAE, Simulationstechnik, Regelung, Intelligente Maschinen, Roboter usw. kennzeichnen die moderne Technik heutiger Tage. Fast immer geht es darum, mechanische Komponenten mit elektronischer Hilfe und Software – Unterstützung komfortabel, benutzerfreundlich, effizient oder gar ”intelligent” zu gestalten.

Mechatronische Systeme sind überall zu finden. Es kann sich dabei um einen Staubsauger oder eine Waschmaschine, einen Fertigungsroboter oder einen Kartoffelroder, eine Fahrdynamikregelung in einem Pkw oder um eine Magnetschwebebahn handeln. In allen Fällen kommt eine Disziplin nicht ohne die anderen aus.

Dementsprechend vielfältig sind die Einsatzgebiete für die Ingenieure dieser Fachrichtung - in Forschung und Entwicklung, in der Fertigungsvorbereitung und -überwachung und im Bereich Anlagenplanung, -aufbau und -abnahme. Ingenieure werden in vielen Industriezweigen gesucht wie in der Konsumgüterindustrie, im Anlagenbau, in der Fahrzeugindustrie, in der Medizintechnik oder in Planungsbüros.

Abschlüsse

Nach dem 6. Semester kann das Studium mit einer achtwöchigen Examensarbeit abgeschlossen werden, was im Erfolgsfall zur Verleihung des Titels Ingenieur/in (BA) führt.
Wird das achtsemestrige Studium erfolgreich mit der Diplomarbeit beendet, so wird der Titel Diplom-Ingenieur/in (FH) verliehen.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Studierenden der FHWT müssen die Hochschulzugangsberechtigung für Fachhochschulen gemäß dem Niedersächsischen Hochschulgesetz erfüllen. Danach werden Abiturienten, Schüler mit der Fachhochschulreife und Meister- und Techniker ohne weitere Auflagen zugelassen. Über weitere Zugangsmöglichkeiten, die das Gesetz, eröffnet informiert die FHWT gerne.

Eine zweite Bedingung für das duale Studium ist die vertragliche Zusage eines geeigneten Unternehmens, in den Praxisphasen für eine studiengerechte Ausbildung des Studierenden zu sorgen.

Die FHWT stellt gerne den Kontakt zwischen Studierwilligen und Unternehmen her. Interessenten erhalten auf Anforderung Informationen über die Unternehmen, die gemeinsam mit der FHWT ausbilden. Andererseits können Unternehmen, die bisher nicht zum Kreis der Praxisträger gehörten, in Eigeninitiative von den zukünftigen Studierenden informiert, interessiert und für den dualen Weg zum Diplom gewonnen werden. Die Studienbereichsleiter der FHWT geben hierzu jede mögliche Unterstützung. Bei diesen Unternehmen bewerben sich die Interessenten mit den üblichen Unterlagen.

Studiengebühren/ Prüfungsgebühren/ Ausbildungsvergütung

Für die Studiengänge entstehen Kosten in Form von monatlichen Studiengebühren und einmaligen Prüfungsgebühren für das Hauptdiplom und evtl. für die Kammerprüfung im 5. Semester. Als Ausbildungsvergütung werden den Studierenden von den Unternehmen i.d.R. die üblichen Tarife (Referenzwerte der Kammern) für Auszubildende gezahlt. Bei einer bei Studienbeginn bereits abgeschlossenen Berufsausbildung wird diese Vergütung im Einvernehmen zwischen Unternehmen und Studierenden vereinbart und in den Studien- und Ausbildungsvertrag aufgenommen.

Die Vorteile dieser Studienform können sowohl Lehrkräfte als auch Studierende bestätigen:

Prof. Dr.-Ing. Thorsten Schnare, Studienbereich Elektrotechnik / Mechatronik: “Private Fachhochschule bedeutet für mich vor allem: überschaubare Größe, kurze Entscheidungswege, dabei dynamisch und flexibel. Das sind die besten Voraussetzungen intensiv mit unseren Kunden, d.h. den Studierenden und Unternehmen in einer persönlichen Atmosphäre zusammenzuarbeiten und sich spannenden aktuellen Fragen im jeweiligen Studienfach zu widmen.”

Stefan Jung, 5. Semester: “Ich studiere hier, weil die FHWT eine sehr gute Ausstattung hat und mir die Praxisorientierung sehr wichtig ist. Die kommt nicht nur durch die Dualität zustande, sondern auch durch die praxiserfahrenen Professoren und Dozenten. Außerdem gefällt mir, dass man hier in kleinen Gruppen studiert.”

Torsten Köhler, 5. Semester: “Aufgrund des dualen Studiums schätze ich meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt als sehr hoch ein, da in den Unternehmen gerade die Praxisorientierung der Ingenieure eine große Rolle spielt. Am Studium gefällt mir besonders, dass hier alles überschaubar ist und man engen Kontakt zu den Professoren hat.”

Sebastian Schmitz, 7. Semester: “Ich studiere an der FHWT, weil ich das Duale Studium für das System der Zukunft halte. Auch mein Praxisunternehmen sieht das so. Nirgendwo sonst bekomme ich eine so umfassende und praxisnahe Ausbildung in so kurzer Zeit. Beim Studium gefällt mir besonders der direkte Kontakt zu den Dozenten und Professoren. Die Betreuung ist wirklich sehr direkt und persönlich. Während der Praxisphasen kann ich viel praktische Erfahrung sammeln und das Studium hier ist hervorragend auf die Anforderungen der Arbeitgeber abgestimmt. Dadurch habe ich nach dem Studium hervorragende Chancen auf dem Arbeitsmarkt.”

Lars Kobialka, 7. Semester: “Mir gefällt das Prinzip des Dualen Studiums sehr gut. Durch den hohen Praxisanteil kann ich bereits während des Studiums meine Neigungen und Interessen für bestimmte Fachgebiete sehr gut erforschen. Eine entsprechende Fokussierung macht das Studium dann sehr effektiv. Durch das vom Praxisträger gezahlte Gehalt, verfüge ich bereits während des Studiums über ein regelmäßiges Einkommen und muss keine rückzahlungspflichtige Förderung in Anspruch nehmen. Mir gefällt besonders die unkomplizierte und direkte Betreuung durch die Professoren und Dozenten. Wenn ich z.B. nach einer Vorlesung noch Fragen habe, kann ich diese im persönlichen Gespräch klären. Durch die relativ geringe Anzahl der Studenten ist eine individuelle Betreuung durch die Professoren möglich. Da mein Arbeitgeber das Studium finanziert, hat er ein Interesse an meiner Weiterbeschäftigung nach Abschluss des Studiums. Aber auch ohne diese “Beschäftigungsgarantie” würde ich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt als gut ansehen. Gerade im Vergleich mit Absolventen einer “klassischen” Hochschule sticht die Praxiserfahrung besonders.”

Anbieter:

Studienbereich Elektrotechnik / Mechatronik der FHWT
am Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e. V.
Donnerschweer Straße 184
26123 Oldenburg
Studienbereichsleitung: Prof. Dr.- Ing. Gerd-J. Menken
Sekretariat: Gudrun Flerlage
Tel.: (04 41) 3 40 92-4 68
Fax: (04 41) 3 40 92-1 29
E-Mail: fhwt@bfe.de
Internet: www.fhwt.de

 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

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