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Ausbildungsangebot des Monats - Juni 2004

Japanisch für Bankkaufleute

Anbieter: Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen in Berlin

Seit 1993 können Bankkaufleute in der Ausbildung am Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen (OSZ) in Berlin-Mitte als Wahlpflichtfach Japanisch für Bankkaufleute wählen; seit 2003 können auch angehende Versicherungskaufleute und andere Bildungsgänge des OSZ an einer Arbeitsgemeinschaft Japanisch teilnehmen. Die Absolventen erhalten nach zwei Jahren ein Teilnahmezertifikat. Diese Chance haben seither über 200 Auszubildende genutzt.

 
 
 
 

Seit 1993 können Bankkaufleute in der Ausbildung am Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen (OSZ) in Berlin-Mitte als Wahlpflichtfach Japanisch für Bankkaufleute wählen; seit 2003 können auch angehende Versicherungskaufleute und andere Bildungsgänge des OSZ an einer Arbeitsgemeinschaft Japanisch teilnehmen.

Die Absolventen erhalten nach zwei Jahren ein Teilnahmezertifikat.
Diese Chance haben seither über 200 Auszubildende genutzt.

Während des Unterrichts lernen die Teilnehmer/innen die beiden japanischen Silbenschriften Hiragana und Katakana, womit einfache Texte geschrieben und gelesen werden können. Außerdem werden ca. 50 sog. Kanji (Schriftzeichen, die ihren Ursprung in China haben) gelernt. Der Schwerpunkt im Unterricht wird auf die mündliche Kommunikation gelegt, denn am Ende sollen die Auszubildenden einem japanischen Kunden problemlos japanische Yen in € wechseln können. Doch nicht nur der Spracherwerb, auch die Kultur spielt eine große Rolle. In Referaten werden alle den Auszubildenden interessant erscheinenden Themen behandelt. So haben sich die Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren mit der japanischen Geographie, dem japanischen Schulwesen, der japanischen Autoindustrie, dem Banken- und Versicherungswesen, der Teezeremonie, der Gartenkunst, japanischen Sportarten wie Sumo, Kendo, Karate, Judo und Aikido, Shintoismus, japanischen Glückszetteln, Samurai, Manga, japanischer Jugend und vielen anderen Themen beschäftigt.
Diese Referate und ein japanisch verfasster Aufsatz werden zum Ende des Wahlpflichtunterrichts als Abschlussarbeit in einer Jahrgangszeitung veröffentlicht. Die Abschlussfeier nach zwei Jahren wird für die Absolventen zu einem unvergesslichen Ereignis. Vertreter der Botschaft von Japan sind bei der Zertifikats-ausgabe anwesend und freuen sich mit den Auszubildenden über das erreichte Ziel.

Die Abschlussfeier des 10. Kurses zeigte ein so intensives Engagement der Auszubildenden, dass die Idee entstand, eine Studienfahrt durch Japan anzubieten.

Foto: Ankunft in Osaka

Foto: Kyoto, Kinkaku-ji-Schrein (Goldener Schrein)

Dank großzügiger Unterstützung durch den Förderverein des OSZ war es möglich, die Reise zu einem sehr erschwinglichen Preis zu kalkulieren.
Alle Aspekte des japanischen Alltagslebens wurden auf der Rundreise erfahren, Berührungsängste zu Japan wurden spätestens in der Tokioter U-Bahn obsolet.
Die Studienreise führte die Teilnehmer von Osaka über Kyoto, Kurashiki, Hiroshima und Okayama nach Tokio und zurück über Nara nach Osaka. Gewohnt wurde überwiegend in japanischem Stil in Jugendherbergen. Neben vielfältigen kulturellen Höhepunkten wurden Referate zu Themen wie Banken und Versicherungswesen in Japan, Japanische Autoindustrie und Japans wirtschaftliche Rolle nach dem Zweiten Weltkrieg gehalten. Für alle Mitreisenden war diese Studienfahrt ein großes Erlebnis, wie die folgenden Aussagen belegen:

Statements der Mitreisenden der Studienfahrt nach Japan vom 14. Februar 2004 bis 28. Februar 2004

Sonja Dimitrow, Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr bei der Commerzbank AG:
“Ich habe die Chance erhalten, dieses faszinierende Land kennen zu lernen und somit eine fremde Kultur am anderen Ende der Welt.”

Foto: Kyoto, Kiyomizudera (Tempelkloster des klaren Wassers)

Olaf Kirchhof, Auszubildender 1. Ausbildungsjahr bei der Citibank Privatkunden AG: “Wir haben wirklich viel gesehen und erlebt und haben versucht, uns dieser tollen Kultur von so vielen Seiten wie möglich zu nähern. Ich wünsche mir, dass weiteren Jahrgängen diese tolle Erfahrung ermöglicht wird.”

Foto: Insel Miyajima, rotes Torii des Itsukushima-Schreins

Simon Karnasch, Auszubildender 1. Ausbildungsjahr Allianz-Versicherung AG: “Wir sind durch das Land der unzähligen Tempel und Schreine, neuen kulinarischen Genüsse und 100 Yen-Shops gereist.”

Heike Klöditz, Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr bei der Commerzbank AG: Dômo arigato für viele neue Sachen und freundliche Leute. Wir haben viel gesehen, schöne Fotos geschossen und Erinnerungen sind in unseren Köpfen, die wir hoffentlich nie vergessen werden.”

Foto: Kyoto, "Völkerverständigung" vor dem goldenen Schrein

Jasmin Wojczik, Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr der Hypo Vereinsbank AG: “Ständiger Schuhwechsel – rohe Eier, roher Fisch – beheizte Toilettendeckel – unterirdische Kaufhäuser – Stempel – X-und O-Beine – Karaoke – und noch mehr Schreine.”

Claudia Michels, Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr bei der Commerzbank AG: “Dank der lang vorausgehenden Organisation ist es uns möglich gewesen jeden einzelnen Tag, der neue Erlebnisse und Überraschungen bereit hielt, zu genießen.”

Julia Klärchen, Auszubildende im 3. Ausbildungsjahr bei der Berliner Commerzbank: “Diese Reise war für uns alle ein Erlebnis der ganz besonderen Art.”

Anja Schmietendorf , Auszubildende 3. Ausbildungsjahr der Berliner Volksbank e.G.: “Vielen vielen Dank für die beiden letzten- total genialen –Wochen in Japan!”

Angelique Wagenführ, Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr Commerzbank AG: “Wir sind zusammen durch Höhen und Tiefen im “Land der aufgehenden Sonne” gegangen, und ich denke, dass dies die “Bildungsreise” ausgemacht hat.”

Heike Kröhnert, begleitende Lehrerin: “Mögen die Geldkatzen uns helfen zu sparen, damit wir bald wieder fahren können”

Reiner Prokop, begleitender Lehrer: “Zwei Wochen Japan mit vielen interessanten Eindrücken und Erfahrungen.”

Barbara Auth, Japanisch-Lehrerin: “Für mich persönlich war das Referat von Sonja Dimitrow und Heike Klöditz über Hiroshima, gehalten vor dem Friedensdom in Hiroshima ein sehr bewegendes Erlebnis.”

Foto: Abschied beim Okonomiyaki-Essen

Anbieter:

Anbieter:
Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen
Alt Moabit 10
10557 Berlin
Ansprechpartner: Herr Romann (Schulleiter Berufsschule)
Telefon: (0 30) 3 98 84-0
Fax: (0 30) 3 98 84-1 19
E-Mail: mail@osz-banken-versicherungen.de
Internet: www.osz-banken-versicherungen.de

 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
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53175 Bonn
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