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Ausbildungsangebot des Monats - März 2002

Konditor/in mit Zusatzqualifikation Zuckergestaltung und Dessert-Präsentationen

Anbieter: Café - Manufaktur für Confiserie & Zuckergestaltung Georg Maushagen

Im WEEKEND-CAFÉ Maushagen und der Manufaktur für Confiserie & Zuckergestaltung wird den Auszubildenden zum Konditor/zur Konditorin weit mehr geboten als üblicherweise.
Der Geschäftsinhaber Georg Maushagen, selbst gelernter Koch, Konditormeister und Sweet-Art-Künstler, hat sich darauf spezialisiert, täuschend echte Produktnachbildungen aus Zucker, Marzipan oder Schokolade herzustellen. Spezialität sind essbare Firmengeschenke, Zucker-Paradiesvögel nach Glasbläsermanier und lebensgroße Zucker- und Butterskulpturen.

 
 
 
 

Im WEEKEND-CAFÉ Maushagen und der Manufaktur für Confiserie & Zuckergestaltung wird den Auszubildenden zum Konditor/zur Konditorin weit mehr geboten als üblicherweise.
Der Geschäftsinhaber Georg Maushagen, selbst gelernter Koch, Konditormeister und Sweet-Art-Künstler, hat sich darauf spezialisiert, täuschend echte Produktnachbildungen aus Zucker, Marzipan oder Schokolade herzustellen. Spezialität sind essbare Firmengeschenke, Zucker-Paradiesvögel nach Glasbläsermanier und lebensgroße Zucker- und Butterskulpturen.

 Konditormeister Georg Maushagen in seinem Café

Was in seiner Backstube in Düsseldorf entsteht landet nicht selten auf den feinsten Tischen Deutschlands und der Welt.
Auch einen Eintrag ins Guinness-Buch konnte Georg Maushagen mit einer 2,5 Zentner schweren Riesenpraline, deren verschiedene Nougatfüllungen alleine schon 100 Kilo wiegen, erzielen.

Hier einige ausgewählte Werke des Sweet-Art-Künstlers Georg Maushagen:

Schaustück zur Fensterdekoration aus Zucker zum Thema "Ostern"

Russische Kirche aus Zucker mit Golddekor als Tischdekoration zum Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin

Bereits die Auszubildenden erhalten im Unternehmen Maushagen die Chance, dem Meister über die Schulter zu schauen und sich selbst in allen Techniken rund um die Zuckergestaltung wie Zuckerblasen, Zuckerziehen und Zuckermodellieren sowie die Herstellung von Sweet-Art-Objekten (Marzipan- und Schokoladenfiguren) zu versuchen.

Die Auszubildenden erwerben diese Zusatzkenntnisse zwar im laufenden Betriebsprozess, sie müssen allerdings gewillt sein, auch nach der regulären Arbeitszeit zusätzliche Stunden in die Qualifizierung zu investieren.

Claudia Hempel ist 21 Jahre alt und Auszubildende im 2. Lehrjahr im Unternehmen Maushagen.
Gleich nach dem Abitur entschied sie sich für eine Ausbildung als Konditorin, denn schon als junges Mädchen war ihr größtes Hobby das Backen und Gestalten von Torten. Heute macht sie ihr Hobby zum Beruf und ist sehr zufrieden mit dieser Entscheidung.
“Ich komme aus der Nähe von Berlin und suchte einen Ausbildungsbetrieb, in dem nicht nur Blechkuchen gebacken werden”, erzählt Claudia. Während eines Aushilfsjobs in einem Hotel lernte sie Herrn Maushagen kennen und entschied sich nach Düsseldorf zu ziehen, um ihre Ausbildung dort zu beginnen.
Besonders toll findet sie die abwechslungsreichen Tätigkeiten im Ausbildungsbetrieb. Die meisten im Unternehmen hergestellten Torten sind Spezialanfertigungen, bei deren Gestaltung sie mitwirken darf. “Bei uns dürfen die Azubis mehr als nur Teig ausrollen und Biskuitböden backen und vor allem, wir dürfen selbständig arbeiten”, berichtet Claudia. Besonders stolz ist sie auf ihre ersten selbstgemachten Marzipan- und Schokoladenfiguren, die sie nach einer Vorlage selbst gestaltet hat und die auch gut verkauft wurden.

 "Cheeseburger" als Formtorte mit Dekorationen aus Marzipan

Dass die Arbeitstage etwas länger als normal sind und sie ihre Freizeit dafür opfern muss, nimmt Claudia angesichts der abwechslungsreichen und interessanten Tätigkeiten gerne in kauf.

Was Claudia nach dem Abschluss der dreijährigen Ausbildung machen will ist noch unklar. “Auf jeden Fall möchte ich mich weiter fortbilden, z.B. in der Hotelbranche, als Patissier oder in einer besonders guten Konditorei, in der Pralinen- und Schokoladenarbeiten herstellt werden. “Aber ich würde gerne auch noch andere Betriebe kennen lernen und vielleicht ins Ausland gehen und später auf jeden Fall auch den Meister machen.”

Klassische Hochzeitstorte mit Dekorationen aus Tragant-Zucker


Die Zukunftsperspektiven sehen in der Tat für Claudia nicht schlecht aus. Neben der angestrebten Weiterbildung als Konditormeister/in - im Handwerk, die Voraussetzung für die Selbstständigkeit ist, haben Konditor/innen mit entsprechender Berufserfahrung auch Zugang zu fachspezifischen Industriemeisterausbildungen, zu verschiedenen Technikerausbildungen im Bereich Lebensmitteltechnik oder zu betriebswirtschaftlichen Ausbildungen. Da Claudia mit dem Abitur auch die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung erbringt, ist auch ein Studium realisierbar, z. B. im Bereich Nahrungsmitteltechnologie mit einem Fachhochschul- oder Universitätsabschluss als Diplom-Ingenieur/in für Lebensmitteltechnologie oder im Bereich Ernährungswissenschaften.

Informationen zur Bewerbung:

Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz sollten vor den Sommerferien bei Georg Maushagen eingehen.
Ausbildungsvoraussetzungen sind mindestens die Mittlere Reife sowie Engagement und Interesse am Handwerk. Die Auswahl erfolgt anhand der Bewerbungsunterlagen, in einem persönlichen Gespräch und durch ein 14-tägiges Probepraktikum im Betrieb.

Ausbildungsbeginn ist der 1. August oder 1. September eines Jahres.

Anbieter:

Kontakt:
Georg Maushagen
Café - Manufaktur für Confiserie & Zuckergestaltung
Ansprechpartner/in:
Frau Brigitte Maushagen
Jülicher Str. 9
40477 Düsseldorf
Telefon: (02 11) 48 80 85
Fax: (02 11) 46 04 64
E-Mail: maushagen@t-online.de

 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

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Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar.