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Newsletter IV/2011

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Newsbeitrag

12.02.2009 - Bundeseinheitliche Hochschul-Zulassungsregelungen gefordert

Für die Einschreibung zum nächsten Wintersemester wird es weiterhin keine bundesweite Regelung geben. Ein Kompromissmodell, auf das sich Kultusminister, Hochschulen und die Dortmunder Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) im vergangenen Sommer nach mehrjährigem Streit verständigt hatten, kann auch zum Wintersemester 2009/10 nicht starten. Dies bestätigten ZVS und Hochschulrektorenkonferenz (HRK).
Besonders hohen verwaltungstechnischen Aufwand verursacht das Nachrückverfahren. Dies ist erforderlich, da viele Abiturienten sich zunächst bei mehreren Hochschulen dezentral bewerben. Den Hochschulen fehlt dadurch der Überblick über die tatsächliche Zahl der Studienanfänger und der noch freien Plätze. Seit Umwandlung der ZVS werden die Bewerbungen nicht mehr zentral erfasst. Betroffen ist jeder zweite der insgesamt 11.000 Studiengänge in Deutschland, für die örtliche Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus) bestehen.
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) konnte sich auf ihrer Mitgliederversammlung am 28. Januar nicht auf ein bundeseinheitliches Bewerbungs- und Zulassungsverfahren einigen. Die HRK möchte an dem mit den Kultusministern im November 2008 vereinbarten dialogorientierten
Serviceverfahren festhalten. Ziel ist nun die Umsetzung zum Wintersemester 2010/11.
Nach Angaben der ZVS muss es kein Chaos geben. Dies sei allerdings davon abhängig, ob der Erfolg von allen gewünscht und unterstützt werde. Sie bietet den Hochschulen erneut ein Übergangsverfahren
mit gegenseitigem Datenabgleich (pdf) an. Im vergangenen Jahr hatten sich daran vier Universitäten und acht Fachhochschulen beteiligt. Die Länder haben den Hochschulen die Teilnahme am ZVS-Verfahren grundsätzlich freigestellt. Dies gilt sowohl für das Übergangsmodell als auch für das von Kultusministern und HRK künftig angestrebte „dialogorientierte Serviceverfahren“ mit Hilfe des Internets.
Mehr Information beim Hochschul-Informations-System (HIS): www.his.de


 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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