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Newsbeitrag

05.03.2009 - Einigung bei der Studienplatzvergabe

Bei der Studienplatzvergabe lenken die beteiligten Akteure ein. Kultusminister, Hochschulrektoren und die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) haben sich auf ein neues Verfahren verständigt. Es ist vorgesehen, dass sich bereits im Herbst möglichst viele Hochschulen an dem bundesweiten übergangsweisen Verfahren der ZVS beteiligen.
Für die Übergangszeit soll die online Studienplatzbörse Baden-Württembergs als Modell dienen. Ein endgültiges Computersystem, das per Datenabgleich Doppel-Einschreibungen und damit die Blockade von Studienplätzen unterbindet, könnte zum Wintersemester 2010/11 bei der ZVS in Betrieb genommen werden. Dies teilte der Vorsitzende der ZVS-Steuerungsgruppe, der sächsische Wissenschaftsstaatssekretär Knut Nevermann, mit. An dem Treffen der Steuerungsgruppe hatten Vertreter von HRK, ZVS sowie der Kultusministerkonferenz teilgenommen. Alle Seiten hätten versichert, sie seien an „studentenfreundlichen Regelungen interessiert“, sagte Nevermann.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat für den 3. März eine größere Gruppe von Hochschulrektoren eingeladen, um einen Ausweg aus dem bisherigen Zulassungschaos zu finden. Die SPD-Fraktion fordert ein Bundesgesetz zur Hochschulzulassung, mit dem sichergestellt wird, dass sich alle Hochschulen an dem Datenabgleich beteiligen. Die Länder setzen hingegen weiter auf Freiwilligkeit. An dem bereits im vergangenen Jahr von der ZVS angebotenen Übergangsverfahren hatten nur vier Universitäten und acht Fachhochschulen teilgenommen.
Quelle: www.his.de