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Newsbeitrag

16.04.2009 - Studieren zahlt sich aus

Zehn Jahre nach Abschluss sind Hochschul-Absolventen beruflich etabliert

Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen befinden sich zehn Jahre nach dem Examen zumeist in angemessenen, gut bezahlten beruflichen Positionen. Dies geht aus der aktuellen Studie „Aufgestiegen und erfolgreich“ der HIS Hochschul-Informations-System GmbH hervor, in der insgesamt 5477 Hochschulabsolventen/innen aller Fachrichtungen und Hochschularten Angaben zu ihrem Werdegang gemacht haben.

Nachdem die Absolventen/innen des Jahrgangs 1997 bereits ein und fünf Jahre nach dem Examen befragt wurden, erfolgte in den Jahren 2007/2008 eine dritte Untersuchung: „Die Befunde deuten insgesamt auf eine fortschreitende Konsolidierung der beruflichen Situation seit Beginn der Untersuchungsreihe hin“, konstatiert Projektleiter Kolja Briedis. So sind die durchschnittlichen Brutto-Jahreseinkommen zwischen den drei Befragungen deutlich gestiegen. Sie liegen zehn Jahre nach dem Abschluss bei rund 60.000 Euro. „Die Einkommen variieren zwischen den Fachrichtungen jedoch deutlich. Sozialpädagogen erreichen im Schnitt ein Gehalt von 38.000 Euro, Wirtschaftsingenieure dagegen von mehr als 100.000 Euro“, so Briedis.

Die Quote der Erwerbstätigen liegt zehn Jahre nach dem Examen mit 91 Prozent der Fachhochschul- und 89 Prozent der Universitätsabsolventen/innen auf einem hohen Niveau. Männer erreichen dabei deutlich höhere Erwerbstätigenquoten als Frauen.

Zehn Jahre nach dem Examen tritt Arbeitslosigkeit unter Hochschulabsolventen/innen nur selten auf und betrifft lediglich etwa ein Prozent der Befragten. Es handelt sich dabei in der Regel um ein Übergangsphänomen, denn etwa die Hälfte der Absolventen/innen, die Erfahrungen mit Arbeitslosigkeit gemacht haben, waren weniger als ein Vierteljahr arbeitslos.

Die aktuelle Wirtschaftskrise dürfte sich auf die Beschäftigung der Absolventen/innen, die ihren Abschluss bereits 1997 gemacht haben, nur geringfügig auswirken, vermutet Kolja Briedis: „Die wirtschaftlich schwierigen Phasen nach dem Ende des Booms der „New Economy“ sowie die Rezession 2004/2005 haben auch kaum Spuren hinterlassen. Offensichtlich ist ein Studium nach wie vor ein guter Weg, die eigenen Beschäftigungschancen und -aussichten zu verbessern.“

Nähere Informationen zur Studie finden Sie unter www.his.de