616.000 neue Ausbildungsverträge wurden von Oktober 2007 bis September 2008 neu abgeschlossen. Das ist eins der Ergebnisse des Berufsbildungsberichts 2009, der am 1. April dieses Jahres von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, vorgelegt wurde. Obwohl das 1,5 Prozent weniger Verträge waren als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, hat sich die Lage der jugendlichen Auszubildenden aufgrund der demografischen Entwicklung verbessert; zum ersten Mal seit 2001 gab es Ende September 2008 mehr unbesetzte Ausbildungsplätze als Bewerbungen.
Erstmals wurde der Berufsbildungsbericht in neuer Form vorgestellt: Von diesem Jahr an wird er in zwei Teilen publiziert, einem politischen Teil, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Bundesregierung beschlossen wird, und einem Datenreport des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), der die statistische Ergänzung zum Bericht darstellt. Das BIBB begrüßte diese Aufteilung, da es sich nunmehr in der Hauptsache der wissenschaftlichen Analyse der Berufsbildungssituation widmen kann.