Eine Lehrstelle zu finden mit Hauptschulabschluss, ist oft gar nicht so einfach. Absolventen und Absolventinnen von Realschulen oder Gymnasien haben oft bessere Karten. Um denen eine Chance zu geben, die eher praktisch begabt sind, hat man die dreijährigen Ausbildungen im Bereich Elektronik und Elektrotechnik inhaltlich vereinfacht, jedoch damit nicht weniger anspruchsvoll gemacht. Die Verkürzung bedeutet, dass man nicht so spezialisiert ausgebildet wird und daher schneller ins Berufsleben einsteigen kann.
Dennoch handelt es sich um einen anspruchsvollen Beruf: Industrie-Elektriker montieren, bearbeiten und verbinden mechanische Komponenten und Betriebsmittel, sie analysieren elektrische Systeme und prüfen Funktionen. Sie arbeiten in sehr unterschiedlichen Bereichen: Sie verlegen Elektroleitungen in Gebäuden, stellen Haushaltsgeräte her, montieren Schaltschränke oder bedienen Produktionsanlagen. Die Bezahlung hängt davon ab, wie und wo man eingesetzt wird.
Voraussetzung sind gute Noten in den Naturwissenschaften und Deutsch, handwerkliches Geschick und Spaß an elektronischen Dingen.
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