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Newsletter IV/2011

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Newsbeitrag

12.01.2012 - Gehälter der Auszubildenden stiegen 2011 deutlich

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich in Westdeutschland um 2,9 Prozent. In Ostdeutschland stiegen sie 2011 sogar um 4,9 Prozent. Mit dieser Entwicklung hat sich der Abstand zum westlichen Tarifniveau weiter vermindert: Der tarifliche Vergütungsdurchschnitt im gesamten Bundesgebiet lag 2011 bei 700 Euro pro Monat und damit um 3,2 Prozent höher als 2010 mit damals 678 Euro.

Beträchtliche Unterschiede in der Vergütungshöhe bestehen zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen. Im Bauhauptgewerbe (z.B. Maurer/Maurerin) wurden hohe Ausbildungsvergütungen vor allem in Westdeutschland tariflich vereinbart: durchschnittlich 943 Euro pro Monat in Westdeutschland, in Ostdeutschland 750 Euro. Ebenso hoch waren die Entgelte beispielsweise bei den Mechatronikern/-innen (West: 868 Euro, Ost: 847 Euro) und den Industriemechanikern/-innen (West: 865 Euro, Ost: 826 Euro).

Im Bereich der eher niedrigen Ausbildungsvergütungen lagen dagegen zum Beispiel die Tischler (West: 543 Euro, Ost: 433 Euro), Maler und Lackierer (West und Ost: 528 Euro), Bäcker (West: 500 Euro, Ost: 463 Euro), Floristen (West: 460 Euro, Ost: 312 Euro) und Friseure (West: 456 Euro, Ost: 269 Euro).

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BIBB vom 04.01.2012 - Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2011: Azubi-Gehälter legen deutlich zu.


 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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