Im Studienjahr 2009 begannen in Deutschland 423.400 junge Menschen ein Studium. Damit stieg die Zahl der Erstsemester um drei Prozent auf insgesamt 43,3 Prozent. An den Fachhochschulen erhöhte sich diese Zahl mit neun Prozent überdurchschnittlich; die Universitäten konnten einen Zuwachs von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen.
Die Studienanfängerquote, also der Anteil der Studienanfängerinnen und Studienanfänger eines Jahrgangs, liegt damit über der Zielmarke von 40 Prozent, die sich Bund und Länder auf dem Bildungsgipfel im Jahr 2008 gesetzt hatten. Dabei beginnen mit 44,2 Prozent mehr Frauen ein Studium als Männer (42,5 %).
Neben der Zahl der Erstsemester stieg auch die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent an. Im gerade begonnenen Wintersemester sind an deutschen Hochschulen rund 2,129 Millionen Studierende immatrikuliert. Zu dem Anstieg haben auch Änderungen in der Hochschullandschaft beigetragen. So werden in diesem Jahr erstmals jene Studierenden mitgezählt, die an der „Dualen Hochschule Baden-Württemberg“ eingeschrieben sind.
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