In ihrem Beschluss der 327. Kultusministerkonferenz in Waren an der Müritz haben die Minister und Ministerinnen der Länder auf die Kritikpunkte
• stoffliche Überfrachtung, zu hohe Anwesenheitspflicht und Prüfungsdichte im Gefolge zunehmender Strukturierung und „Verschulung“ des Studiums
• zu geringe Ausnutzung der Bandbreite der Regelstudienzeiten für Bachelor- und Master-Studiengänge
• Zugang zum Master-Studium (Leistungsvoraussetzungen, Kapazitäten, „Quotierung“)
• restriktive Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen, unzureichende Äquivalenzregelungen in den Studien- und Prüfungsordnungen
• Verschlechterung der nationalen und internationalen Mobilität
• Akzeptanz des Bachelors als ersten, berufsqualifizierenden Abschluss
• aufwändige Akkreditierungsverfahren
• Studienbeiträge in mehreren Bundesländern
reagiert.
Mit einem 11-Punkte-Programm will die Kultusministerkonferenz der Kritik der Studierenden und der akademischen Öffentlichkeit begegnen. Wesentliche Punkte sind:
• Es sollen also mit mehr Bachelorstudiengänge mit mehr als sechs Semestern Regelstudienzeit angeboten werden. Allerdings bleibt die vorgegebene Regelstudienzeit bis zum Master auf fünf Jahre begrenzt.
• Damit sollen auch mehr nicht-konsekutive - nicht aufeinander aufbauende - Studiengänge angeboten werden. Dies soll die Akzeptanz der berufsqualifizierenden Bachelor bei den Arbeitgebern erhöhen.
• Die KMK setzt sich für den Ausbau des Bafög ein und will in dem Zusammenhang die Studentenwerke stärken.
Mehr finden Sie unter: http://www.kmk.org