In der CHE-Studie „Studieren ohne Abitur – Entwicklungspotenziale in Bund und Ländern“ werden die Unterschiede zwischen den Bundesländern deutlich. Danach bieten Berlin, Hamburg und Hessen die besten Einstiegsbedingungen für ein Studium ohne Abitur. In Hessen beispielsweise hat sich durch geeignete gesetzliche Regelungen die Quote der Studienanfänger/-innen ohne Abitur innerhalb von fünf Jahren von 0,95 Prozent auf 2,36 Prozent erhöht.
Die Autorinnen der Studie weisen jedoch auf weitere günstige Rahmenbedingungen hin, wie etwa Teilzeit- und berufsbegleitende Studiengänge oder Stipendienprogramme. Außerdem sei das zahlenmäßige Potenzial für Studierende ohne Abitur begrenzt. Somit sollten nach Meinung der CHE-Projektleiterin Sigrun Nickel noch weitere Gruppen „nicht-traditioneller Studierender“ erschlossen werden.
Mehr zur Studie finden Sie unter: http://www.che-concept.de