Auch in schwierigen Zeiten bildet die Kfz-Branche eifrig aus. Eine Studie des „Center of Automotive“ der Fachhochschule Bergisch Gladbach hat ergeben, dass 97 Prozent der befragten 1.243 Kfz-Betriebe überzeugt sind, dass es sich lohnt auszubilden.
Die Ausgangsüberlegung für diese Studie war die Frage, ob es wirtschaftlich günstiger für Betriebe ist, selbst auszubilden oder Personal von außerhalb anzuwerben. Nach Angabe der Befragten erwirtschaften Auszubildende bereits im dritten Lehrjahr mehr Erträge als sie Kosten verursachen. Kaufmännische Auszubildende „lohnen“ sich bereits im zweiten Jahr. Das entscheidende Argument für die Ausbildung aber ist, dass damit der eigene Fachkräftenachwuchs gesichert wird, der dem jeweiligen Betrieb und der Marke verbunden ist.
Rund 80 Prozent der befragten Kfz-Betriebe planen trotz der schwierigen konjunkturellen Lage, in den nächsten drei Jahren die Ausbildungsplätze nicht zu reduzieren. Allerdings kann bereits heute jeder zehnte Betrieb nicht alle Stellen besetzen, weil geeignete Bewerber fehlen.
Quelle:
„Kfz-Betrieb“ (Zeitschrift, Organ des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.), Johannes Büttner, 22.05.2009
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