Bereits im Jahr 2006 entgingen der deutschen Wirtschaft 18,5 Milliarden € an Wertschöpfung, also 0,8 % des erwirtschafteten Bruttoinlandprodukts. 165.000 Stellen für hochqualifizierte Fachkräfte konnten nicht besetzt werden.
Die Struktur der Wirtschaft hat sich gewandelt und damit auch die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. Technisch versierte Fachkräfte wie Ingenieure sind besonders begehrt; ältere Kollegen, die in den Ruhestand gehen, können nicht mehr alle ersetzt werden.
Der Grund hierfür scheint hauptsächlich darin zu liegen, dass junge Leute die technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung scheuen, was durch die sinkenden Absolventenzahlen in den relevanten Fächern belegt wird. Allerdings fehlt es nicht nur an Ingenieuren und Technikern, auch die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen suchen Nachwuchskräfte.
Quelle: Informationsdienst des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Nr. 12, 2008.
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