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Newsbeitrag

10.03.2008 - Durchlässigkeit zwischen Berufs- und Hochschulbildung

Teilanrechnung von bis zu 50%

Um die Zahl der Hochschulabsolventen im Interesse einer langfristigen Sicherung hoch qualifizierter Fachkräfte zu steigern und den Abbau von Schranken der Bildungsbeteiligung voran zu treiben, ist die Durchlässigkeit zwischen Berufs- und Hochschulbildung unumgänglich. Verfahren hierfür zu entwickeln, war das Ziel des 2005 vom BMBF initiierten Projekts „ANKOM – Anrechnung beruflicher  Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge“, das im Dezember 2007 mit einer ersten Bilanz endete.

Unter der wissenschaftlichen Begleitung des Hochschulinformationssystems HIS Hannover, der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH Berlin und des BIBB Bonn wurden 12 Anrechnungsmodelle erprobt, die von den jeweiligen berufsbezogenen Kompetenzen ausgingen.

Erreicht werden sollte eine Vergleichbarkeit der Lernergebnisse aus beruflicher Fortbildung mit den Lernerfolgen von Hochschulstudien, die sich u.a. am Europäischen Qualifikationsrahmen orientiert. Derzeit stehen drei Modelle zur Diskussion, die in unterschiedlichem Umfang zur Anrechnung führen. Trotz aller noch vorhandener Barrieren wird eine Durchlässigkeit zwischen den beiden Bildungssektoren innerhalb der nächsten 15 Jahre angestrebt.

Quelle: Personalführung 3/2008. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Personalführung, Düsseldorf.

Weitere Informationen/Quellen:
http://ankom.his.de