Qualifizierte Fachkräfte werden in der Bauwirtschaft gesucht. Das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e. V. hat daher in enger Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal und den Fachhochschulen in Köln und Bochum den dualen Studiengang Bauingenieurwesen ins Leben gerufen. Wer handwerkliches Geschick, rechnerisches Gespür und vernetztes Denken mitbringt, kann mit diesem innovativen Ausbildungsgang eine viel versprechende Karriere in der Baubranche starten.
Für Fanny Balke zeichnet sich bereits eine anspruchsvolle Karriere in ihrem Unternehmen ab. Die 22-Jährige studiert Papiertechnik und absolviert parallel dazu ihre betriebliche Ausbildung bei Voith Fiber Systems in Ravensburg. Fest steht, dass sie nach ihrem Studium als Papieringenieurin in der Abteilung Stoffaufbereitung eingesetzt wird, wo sie die energie- und kostenintensiven Papiermaschinen in Betrieb nimmt und für den optimalen Produktionsablauf verantwortlich ist. Mit ihrer Berufsentscheidung zur Papieringenieurin hat Fanny Balke auf eine hoch technologisierte Wachstumsbranche gesetzt, die hervorragend ausgebildete Mitarbeiter benötigt. „Auf den Studiengang hat mich mein Vater, der in der Papierindustrie tätig ist, aufmerksam gemacht. Da ich schon eine feste Stelle in Aussicht habe, bin ich überzeugt, dass meine berufliche Laufbahn auch weiterhin erfolgreich verläuft, „ meint Fanny zuversichtlich und weiß auch, was sie ihrem Ausbildungsbetrieb zu verdanken hat:“Im Studium durfte ich bereits nach Brasilien, was meinen Ehrgeiz zusätzlich angestachelt hat. Mein Wissen möchte ich daher weiter vertiefen und für meine Firma einbringen.“
Der Lebensmittel-Discounter Plus zählt bundesweit mehr als 2.750 Filialen mit rund 25.000 Mitarbeitern. Als Mitglied der internationalen Unternehmensgruppe Tengelmann ist Plus nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland auf Expansionskurs und bereits in sieben eu-ropäischen Ländern aktiv. Für Plus sind Motor und Basis des Erfolgs ein verantwortungsbewusstes Mitarbeiterteam. Das Unternehmen setzt daher auf eine solide Ausbildung und Nachwuchsförderung aus den eigenen Reihen. Mit der zielgerichteten Berufsausbildung zur Filialleitung bietet Plus ein bislang einzigartiges Ausbildungsprogramm an.
Wer möchte technisch am Puls der Zeit arbeiten, Supercomputer administrieren, Roboter steuern, virtuelle Welten betreuen, Brennstoffzellen optimieren oder Autocrashs simulieren und hat dabei Spaß an Mathematik? Wer sich nicht sicher ist, ob es gleich ein Studium oder erst eine Ausbildung sein soll, dem bietet das Forschungszentrum Jülich beides im Doppelpack – eine Ausbildung zum/zur Mathematisch-technischen Assistent/in / Informatik (IHK) und ein Bachelor-Studium in Scientific Programming.
Dresden, das „barocke Elbflorenz“ mit seiner jahrhundertelangen Kunst- und Musiktradition hat sich seit Ende des 20. Jahrhunderts zu einem der innovativsten Zentren der elektronischen Chip-Technologie entwickelt. Mit dem sprichwörtlichen sächsischen Fleiß und der sächsischen Pfiffigkeit behauptet sich die Metropole heute als „Silicon Saxony“ auf den internationalen Märkten neben Kalifornien, Japan, Taiwan und Korea. Der Markt boomt weltweit, denn ohne die Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik sind viele Hochtechnologie-Produkte in der Automobilindustrie oder Medizintechnik, in der Multimediabranche oder in der Luft- und Raumfahrt nicht denkbar.
Die heutigen Märkte sind weltumspannend, der globale Güteraustausch verläuft über den Landverkehr oder als Luft- und Seefracht. Verkäufer müssen auf Kundenwünsche flexibler reagieren und die Lieferzeiten werden kürzer. „Logistik„ ist hier das Kerngeschäft, das die Beschaffung, Lagerung und Verteilung von Waren- und Informationsströmen kosten- und zeitoptimal managt. In diesem hochkomplexen und spannenden Wirtschaftsgefüge gewinnt die Logistik daher eine zunehmende strategische Größe, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern. Damit diese Waren- und Informationsflüsse reibungslos funktionieren, werden Experten mit Weitblick benötigt, die administrative, planerische und dispositive Aufgaben beherrschen.
MAN Roland Druckmaschinen AG ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Drucksystemen und dabei Weltmarktführer im Rollenoffset. Mit zukunftweisenden Innovationen hat der Druckmaschinenbereich seit mehr als 150 Jahren die Entwicklung des grafischen Gewerbes zur modernen industriellen Produktion entscheidend geprägt. Auch auf dem Weg in das multimediale Kommunikationszeitalter sichern hochautomatisierte digital vernetzte Produktionssysteme von MAN Roland die dominierende Rolle der Printmedien in der Information, der Werbung und der Unterhaltung ebenso wie in der Verpackungsindustrie. Seit mehr als 150 Jahren werden als traditionsreichstes Produkt des MAN Konzerns am Standort Augsburg Druckmaschinen gefertigt. 1873 entstand hier die erste Zeitungsrotationsmaschine. Heute bieten Rollendruckanlagen aus Augsburg maßgeschneiderte Produktionskapazität für unterschiedliche Format- und Leistungsklassen im Illustrationsdruck und im Zeitungsdruck bis in höchste Auflagenbereiche.
Ob es die Bereiche Medizin, Chemie, Physik, Informationstechnologie oder Materialwissenschaften sind, überall finden sich biotechnologische Verfahren wieder. Längst sind umweltfreundliche Verfahren zur Herstellung von Waschmittelenzymen, Vitaminen, Lebensmittelzusatzstoffen oder Antibiotika alltäglich geworden. Die Biotechnologie ist eine junge, zukunftsträchtige Branche und zählt aufgrund ihrer bahnbrechenden Fortschritte zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Als Innovationstreiber nimmt die Biotechnologie daher einen zentralen Stellenwert in der Forschungspolitik ein. So hat auch die Entscheidung Sachsens, die Biotechnologie zu einem Forschungsschwerpunkt zu machen, maßgeblich zur Einrichtung des Studienganges Biotechnik an der Studienakademie Riesa beigetragen.
Was ist EIB? Lichter automatisch dimmen, Räume per Zeitschaltung lüften, von unterwegs per Telefon das Bad vorheizen oder überprüfen, ob die Kaffeemaschine auch wirklich ausgeschaltet ist – was in Bürobauten, Hotels und Krankenhäusern und zunehmend von privaten Bauherren an "intelligenter" Technik erwünscht wird, ermöglicht der "Europäische Installationsbus" (EIB).
Das Chemieingenieurstudium mit einer Facharbeiterausbildung verbinden, dabei Zeit sparen, um früher zum Karrieresprung anzusetzen? Diese praxisgerechte “Nahtstelle” bietet die renommierte Hochschule Niederrhein mit der Kooperativen Ingenieurausbildung (KIA) im Studiengang Chemieingenieurwesen. KIA-Teilnehmer können in neun Semestern und anschließender Diplomarbeit gleichzeitig einen Berufsabschluss und den Abschluss als Diplom-Ingenieur/in (FH) erwerben. Alternativ können die Studierenden auch nach viereinhalb Jahren den Grad eines Bachelor of Engineering (BA) erreichen.