Die BBS Technik 1 Ludwigshafen nimmt am Projekt “Bildungsinitiative Networking” (www.bildungsinitiative-networking.de) des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz teil. Die Schule ist eine Akademie im Rahmen des “Cisco Networking Academy Program” (CNAP) mit zwei speziell geschulten Instruktoren, welche die Zertifikate eines CCNA (Cisco Certified Network Associate) und eines CCAI (Cisco Certified Associate Instructor) besitzen.
Die FENICE-Projekte richten sich an Auszubildende sowie angehende Fachkräfte in anerkannten Ausbildungsberufen aus Freiburg im Breisgau, Mannheim und Stuttgart, die entweder italienischer Herkunft sind oder über ausreichende italienische Vorkenntnisse verfügen und ihre sprachlichen und kulturellen Kompetenzen arbeitsmarktrelevant ausbauen und weiterentwickeln möchten.
Vielfältig sind die Anforderungen an den Beruf des Augenoptikers. Gespür für modische Aspekte, Gefühl für verschiedene Materialien, Freude am Umgang mit anderen Menschen, aber auch handwerkliches Geschick, ein gewisses technisches Verständnis und Interesse an Mathematik und Optik sollten alle mitbringen, die sich für diesen Beruf interessieren. Ist das persönliche Berufsziel dagegen noch weiter gefasst, möchte man also in der Zukunft eventuell selbstständig einen Betrieb im Augenoptikerhandwerk erfolgreich führen, so ist eine noch umfassendere Ausbildung erforderlich. Diese muss einerseits die über das Maß der Gesellenausbildung hinausgehenden berufsspezifischen Fähigkeiten und Kenntnisse sowohl theoretischer als auch praktischer Natur vermitteln, andererseits aber auch die zunehmend wichtiger werdenden betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge. Denn erhöhte betriebswirtschaftliche Anforderungen, neue wissenschaftliche Entwicklungen, technischer Fortschritt und die zunehmende Öffnung in Richtung Europa machen auch vor der Augenoptik nicht halt. Vor diesem Hintergrund wurde der neue Studiengang „Augenoptik“ im Jahr 2000 eingerichtet.
Die FHWT bietet ausschließlich duale Studiengänge an - bundesweit sogar das breiteste Spektrum. Das Duale Studium an der FHWT bedeutet, dass die Studierenden sowohl ein Fachhochschulstudium absolvieren als auch während ihres gesamten Studiums in einem Unternehmen angestellt sind und so engen Kontakt zur Praxis haben. Das wird u. a. dadurch erreicht, dass sie in einem Rhythmus von 10 bis 12 Wochen abwechselnd an der Hochschule studieren und in ihrem Unternehmen tätig sind. Die Studierenden der FHWT erhalten die hervorragende Chance, parallel zum Studium einen Berufsabschluss zu erlangen. Die Berufsausbildung ist grundsätzlich integraler Bestandteil des Studienkonzepts, kann jedoch entfallen, falls bereits eine solche Ausbildung vorliegt.
Die engen deutsch-französischen Handelsbeziehungen und der zunehmend verflochtene europäische Arbeitsmarkt führen in beiden Ländern zu einer verstärkten Nachfrage nach sprachlich differenziert ausgebildeten Nachwuchskräften. Für die Bundesrepublik Deutschland ist Frankreich der wichtigste Handelspartner. Der westliche Nachbar liegt 2003 sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten an erster Stelle. Gleichzeitig geht in beiden Ländern die Zahl derjenigen, die die Sprache des Nachbarn erlernen, seit Jahren stark zurück. Diese gegenläufige Entwicklung bietet daher gerade jungen Berufstätigen, die beide Wirtschaftsräume und ihre Geflogenheiten kennen, enorme Chancen für den deutsch-französischen Arbeitsmarkt.
Gute Gestaltung ist und war schon seit jeher für das Handwerk von zentraler Bedeutung. Sie ist kein Zufallsprodukt sondern folgt bestimmten Regeln und ist vermittelbar und erlernbar. So sichert die Gestaltungskompetenz der Mitarbeiter in Handwerksbetrieben auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit. Die Zusatzqualifikation „Gestaltung im Handwerk“ geht über das im Berufsschulalltag vermittelte Wissen hinaus. Ziel ist es, durch den freiwilligen Zusatzunterricht Grundlagen für die Beurteilung gestalteter Objekte zu schaffen. Zudem die Schülerinnen und Schüler in gestalterischen Fragen zu sensibilisieren, besser zu qualifizieren und die Fähigkeit zu fördern, in einem Betrieb selbst gestaltend mitwirken zu können. Dabei können persönliche Entwicklungschancen erkannt und das Selbstbewusstsein für die eigene Ideenentwicklung gestärkt werden. Wichtig ist es insbesondere, Neugier und Freude am gestalterischen Experiment und der gestalteten Umwelt zu wecken.
Seit 1993 können Bankkaufleute in der Ausbildung am Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen (OSZ) in Berlin-Mitte als Wahlpflichtfach Japanisch für Bankkaufleute wählen; seit 2003 können auch angehende Versicherungskaufleute und andere Bildungsgänge des OSZ an einer Arbeitsgemeinschaft Japanisch teilnehmen. Die Absolventen erhalten nach zwei Jahren ein Teilnahmezertifikat. Diese Chance haben seither über 200 Auszubildende genutzt.
Seit dem Inkrafttreten der Energierechtsreform im April 1998 sind die Betriebe der Energiewirtschaft in besonderer Weise von einem strukturellen wirtschaftlichen Wandel und den damit einhergehenden Veränderungen betroffen. Von den kaufmännischen Auszubildenden und Beschäftigten in der Energiewirtschaft werden seitdem Qualifikationen gefordert, die in der Ausbildung nicht angeboten werden und über die Fachkräfte nicht unbedingt verfügen. In Folge der Liberalisierung des Energiemarktes wurde auch bei den Stadtwerken Leipzig ein Dilemma sehr schnell deutlich: Die vorhandenen Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeiter deckten die neuen Anforderungen nicht ab. Da Fremdeinstellungen kaum möglich und externe Qualifizierungsmaßnahmen (wenn überhaupt vorhanden) sehr teuer waren, musste die Lösung dieses Problems in der Schaffung eigener Weiterbildungskonzepte liegen. Nach dem Motto der Stadtwerke Leipzig „Alles ganz einfach“, haben kreative und innovative Mitarbeiter des Bildungs- und Entwicklungszentrums der Stadtwerke Leipzig zusammen mit der IHK Leipzig die Zusatzqualifikation „Energiekauffrau/mann“ entwickelt. Mit dieser Zusatzqualifikation sollen interessierte Auszubildende und Beschäftigte in Betrieben der Energiewirtschaft sowie Energieverantwortliche anderer Unternehmen angesprochen werden, die sich umfassendes Wissen über die Energiebranche im liberalisierten Energiemarkt aneignen möchten. Das ist das Besondere an dem Konzept des Bildungs- und Entwicklungszentrums der Stadtwerke Leipzig: Dieses modular aufgebaute Konzept zum/zur „Energiekaufmann/frau“ ist als Zusatzqualifikation für die Ausbildung angehender Kaufleute ebenso einsetzbar wie für die Weiterbildung von Fach- und Führungskräften in der Energiewirtschaft.
An die Qualifikation von Kaufleuten in der Immobilienbranche werden immer höhere Ansprüche gestellt. Sie sind nicht mehr nur Verwalter von Wohnungen, sondern müssen beispielsweise Berater bei der Baufinanzierung sein. Hier sind zusätzliche Kompetenzen aus der Bank- und Versicherungsbranche unerlässlich. Weiterhin muss der Berater in Immobilienfragen auch steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten kennen und berücksichtigen, um für Bauherren oder Immobilienkäufer die richtige Entscheidung vorzubereiten. Aus diesem Grunde bietet die Fritz-Erler-Schule für Abiturienten mit einem Ausbildungsvertrag zum Kaufmann/frau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft seit Herbst 1996 ein duales Berufskolleg in Teilzeitform an. Besonders leistungsfähige Auszubildende erhalten dadurch neben einer Ausbildung in einem anerkannten kaufmännischen Ausbildungsberuf ein vertieftes berufsbezogenes Bildungsangebot, das durch den zusätzlichen Abschluss "Immobilienassistent/in" von der Schule und der IHK Nordschwarzwald dokumentiert wird. Die Auszubildenden erwerben in der Zusatzqualifikation zusätzliche immobilienspezifische Kenntnisse in den Fächern Allfinanz (Bank- und Versicherungslehre), Marketing mit Verkaufstraining (angewandtes Immoblienmarketing), Steuerrecht und Wirtschaftsenglisch.
Der Modellversuch ZiM geht neue Wege in der handwerkliche Ausbildung, indem die vorhandenen Ausbildungsaktivitäten durch das Angebot von Zusatzqualifikationen für besonders qualifizierte Bewerber ergänzt werden. Auf diese Weise sollen Jugendliche mit höherer schulischer Vorbildung für eine Berufsausbildung im Metallhandwerk gewonnen werden. Hierzu ist ein Bildungsgang eingerichtet worden, der formale Zusatzqualifikationen (studienqualifizierender Bildungsabschluss) mit inhaltlichen Zusatzqualifikationen (CAD) verbindet.
An die Qualifikation von Reiseverkehrskaufleuten werden seitens der Kunden immer höhere Ansprüche gestellt. Ein guter Überblick über den globalen Flugverkehr mit seiner immer stärker differenzierten Tarifvielfalt wird ebenso vorausgesetzt wie der kompetente Umgang mit modernen Reservierungssystemen. Aber auch ein fundiertes Fachwissen über die Kultur und über Land und Leute der Reisezielgebiete sowie die Fähigkeit, individuelle Reisepakete zusammenzustellen, werden heute als selbstverständlich erachtet. Diese Entwicklung erfordert besser ausgebildete, qualifizierte Kundenberater mit guter Allgemeinbildung und spezifischem Fachwissen. In zahlreichen Zusatzqualifikationen erhalten die Auszubildenden zum Reiseverkehrsassistenten deshalb bereits während der Ausbildung Gelegenheit, sich verstärkt mit den Anforderungen touristischer Märkte auseinander zu setzen, die Kulturen von Zielländern besser kennen zu lernen und moderne Reservierungssysteme anzuwenden.
Der technologische Wandel in unserer Wirtschaft und Gesellschaft verändert auch für die Verlagsunternehmen die lange Zeit gültigen Rahmenbedingungen. Es kommen deshalb verstärkt neue Informations- und Kommunikationstechnologien zum Einsatz, Produkt– und Prozessinnovationen werden verstärkt vorangetrieben und die Unternehmensaktivitäten international ausgerichtet. Diesen Veränderungen trägt das duale Berufskolleg für Abiturienten an der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule auf schulischer Seite der Ausbildung Rechnung, indem die bei der Ausbildung von Verlagskaufleuten obligatorischen Fächer Deutsch, Religion und Gemeinschaftskunde im dualen Berufskolleg für Abiturienten durch die Fächer Rhetorik, Wirtschaftsenglisch, Multimedia und erweiterte spezielle Wirtschaftslehre ersetzt werden. Die Ausbildung soll vor allem dazu befähigen, neue mediale Produkte in Verlagen zu entwickeln, zu realisieren und zu vermarkten und den gestiegenen kommunikativen Anforderungen in den Verlagen gerecht zu werden.