Die Ausbildung zum Diplom-Ingenieur Holztechnik (FH) ruht auf zwei Säulen. Wissenschaftliche, theoretische Grundlagen bilden die Basis. Innerhalb der praktischen Ausbildung und Vertiefung erlernen die angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure die Fähigkeit, dieses Wissen umzusetzen und zielgerichtet Probleme zu lösen. Weiterhin erwerben die Studierenden frühzeitig Kompetenzen für ein lebenslanges Lernen und die Flexibilität gegenüber einem sich stetig wandelnden Arbeitsumfeld. Soft-Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit und Projektmanagement werden trainiert.
Seit dem ersten Oktober 2001 gibt es die neue Studienrichtung “Medienproduktion” an der BA Sachsen, Studienakademie Dresden mit dem Abschluss Diplom-Informatiker/in (BA). Dieses Studium ist ein Informatikstudium mit Spezialisierung auf die Erstellung und Bearbeitung von Medien. Die Studentinnen und Studenten der Studienrichtung “Medienproduktion” erhalten die Befähigung, mit moderner Medien- und Informationstechnik ansprechende Produkte zu erstellen.
Die Kaufmännische Schule I in Freiburg bietet für Auszubildende zum Bankkaufman/frau, die das Abitur oder die Fachhochschulreife nachweisen können, die Zusatzqualifikation Finanzassistent/in an.
Raumfahrt – eine faszinierende Welt und für viele noch eine Reise ins Unbekannte – Raumfahrt – ein mittlerweile wesentlicher Bestandteil des Lebens auf unserem blauen Planeten – Raumfahrt – liefert uns wertvolle Hinweise über unsere Erde. Fast unbemerkt starten Trägerraketen ins All, um Satelliten in den Orbit zu bringen und so erst weltweites Telefonieren und Live-Übertragungen zu ermöglichen.
Seit Anfang 1999 wird im Elektro-Technologie-Zentrum (etz) in Stuttgart der Wirtschaftsmodellversuch “Selbstlernen am Kundenauftrag – Gewerkeübergreifende Zusatzqualifikationen für die Aus-, Fort- und Weiterbildung im Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Elektrohandwerk” (SLK) durchgeführt. Ausgehend von der zunehmenden Bedeutung gewerkeübergreifender Tätigkeiten im Elektro- und SHK-Handwerk, sollen in der vierjährigen Laufzeit des Vorhabens Bildungsmodule erstellt werden, die es Auszubildenden, Ausbildern und Gesellen beider Gewerke ermöglichen, an ausgewählten typischen Kundenaufträgen gewerkeübergreifende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben. Dabei orientiert sich die lernförderliche Gestaltung der gewerkeübergreifenden Kundenaufträge an einer ganzheitlichen Auftragsbearbeitung und schließt somit die Vermittlung überfachlicher Kompetenzen ein. Die angestrebten Bildungsmodule verstehen sich als Zusatzqualifikationen und sollen u.a. auf der Basis offener multimedialer Medienpakete entwickelt und erprobt werden. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Aspekt des Lernens im Arbeitsprozess und wie der “Erwerb” von Zusatzqualifikationen durch den Einsatz von Multimedia unterstützt und befördert werden kann.
Dass mit Hilfe von Sonnenlicht Energie erzeugt werden kann, weiß heute jeder. Immer mehr Bauherren setzen auf diese Form der Energiegewinnung und installieren Solaranlagen auf den Dächern ihrer Häuser. Zuvor ist allerdings eine fachgerechte Beratung nötig. Zu diesem Zweck bildet die Solarschule in Hamm, die in der Gewerblich-technischen Berufsschule in Hamm (Eduard-Spranger-Schule) angesiedelt ist, seit dem 1. März 1997 erfolgreich Solarberater bzw. Solarfachberater aus. “Ziel der Zusatzqualifikation ist es, Fachkenntnisse über Solaranlagen zu vermitteln und das Bewusstsein für den Einsatz der Solarenergie zu stärken”, erläutert Dieter Sarkander, der den praktischen Unterricht durchführt.
Seit 1999 besteht für kaufmännische Auszubildende, die in der Fitness- und Wellnessbranche arbeiten bzw. ihr zukünftiges Arbeitsfeld dort sehen, die Möglichkeit die Zusatzqualifikation “Fitness” zu erwerben. Grundlage hierfür ist eine Rechtsvorschrift der IHK Saarland. Danach haben Azubis, die ihre kaufmännische Ausbildung z.B. in einem Fitness-Club absolvieren, die Möglichkeit an dieser Zusatzqualifikation, die im Fernstudium und in Präsenzphasen bei der BSA-Akademie stattfindet, teilzunehmen. Insgesamt dauert die praxisorientierte Ausbildung drei Jahre.
Auszubildende zum Kaufmann/zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel oder zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau mit Abitur oder Fachhochschulreife können an der Zusatzqualifikation Europäisches Wirtschaftsmanagement mit Fremdsprachen teilnehmen. Die Ausbildung im dualen Berufskolleg dauert drei Jahre und erfolgt im Betrieb und in der Berufsschule. Vermittelt werden zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten, die über die regulären Inhalte der Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule hinausgehen. Die Ausbildung ist praxisorientiert und es geht speziell um eine Profilbildung.
Die BSW Anlagenbau und Ausbildung GmbH ist ein Unternehmen der Holding "Südweststahl GmbH" in Kehl. Zur Gruppe gehören 13 Firmen, von der Stahlerzeugung über den Vertrieb bis hin zur Energieberatung und überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung (BAG).
In der gesamten Unternehmensgruppe arbeiten insgesamt 1500 Mitarbeiter/innen.
Die BAG besteht seit 1989 als selbständiges Unternehmen im Kehler Hafengebiet und baut und wartet Anlagen für Draht- und Stahlwerke. Die Belegschaft der BAG zählt 39 Mitarbeiter/innen sowie 11 eigene Auszubildende. Hinzu kommen 108 Auszubildende aus der Unternehmensgruppe und 39 Umschüler/innen.
Im WEEKEND-CAFÉ Maushagen und der Manufaktur für Confiserie & Zuckergestaltung wird den Auszubildenden zum Konditor/zur Konditorin weit mehr geboten als üblicherweise.
Der Geschäftsinhaber Georg Maushagen, selbst gelernter Koch, Konditormeister und Sweet-Art-Künstler, hat sich darauf spezialisiert, täuschend echte Produktnachbildungen aus Zucker, Marzipan oder Schokolade herzustellen. Spezialität sind essbare Firmengeschenke, Zucker-Paradiesvögel nach Glasbläsermanier und lebensgroße Zucker- und Butterskulpturen.
Die Bauwirtschaft in Deutschland ist und bleibt ein bedeutender Wirtschaftszweig. Auch wenn aktuelle Konjunkturdaten noch nicht ganz optimistisch stimmen, der Bedarf an sehr gut ausgebildeten Bauleuten wird steigen. In der Bauwirtschaft beginnt ein großer Generationswechsel. Ab 2004 fehlen jährlich über 1000 Bauingenieurabsolventen in Deutschland. Ebenso wichtig ist die Ausbildung von Meistern, die die Unternehmensnachfolge antreten können.
Ziel dieses Ausbildungsganges ist der Abschluss als Handwerksmeister in metallverarbeitenden Berufen. Voraussetzung dafür ist die Allgemeinen Hochschulreife oder Fachhochschulreife.