Sie befinden sich hier:

 
 

Einstellungen

Textvergrößerung

Darstellungsstil

   

 
 
 
 

Newsbeitrag

20.01.2011 - Bildungsfachleute kritisieren Übergangssystem

Nach der Bertelsmann-Studie, die am 13. Januar vorgestellt wurde, sind sich die über 500 befragten Bildungsfachleute weitgehend einig in ihrer Kritik an den Maßnahmen des sogenannten Übergangssystems: Sie beklagen eine mangelnde Effektivität beim Einsatz von finanziellen Mitteln und Personal und die Unübersichtlichkeit der Bildungsgänge. Die Fachleute aus Betrieben, Schulen, Kammern, Forschungseinrichtungen und überbetrieblichen Bildungsstätten kamen zu dem Schluss, dass die Aktivitäten des Übergangssystems auch in Zukunft unverzichtbar seien, aber dringend reformiert werden müssten. In diesem Zusammenhang forderten sie ein eigenständiges Fach „Berufsorientierung“ in den allgemeinbildenden Schulen und feste Bezugspersonen, die insbesondere den gefährdeten Jugendlichen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung zur Seite stehen. 
Trotz aller Anstrengungen von Politik und Wirtschaft - z.B. der Qualifizierungsinitiative oder des Ausbildungspakts -, war es bisher nicht gelungen, mehr junge Leute gleich nach Abschluss ihrer Schulzeit in eine Ausbildung zu vermitteln. 2009 nahmen immer noch 34.000 Jugendliche zunächst an einer Maßnahme des sogenannten Übergangssystems teil, so ein weiteres Ergebnis der Studie der Bertelsmann-Stiftung, die für das Bundesinstitut für Berufsbildung durchgeführt wurde.

Pressemitteilung des BIBB vom 13. Januar 2011


 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
http://www.bibb.de

Copyright: Die veröffentlichten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers dar.