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Was ist eine duale Berufsausbildung?

Die meisten Jugendlichen in Deutschland - knapp zwei Drittel eines Jahrgangs - beginnen nach der Schule ihre Berufsausbildung mit einer Lehre, das heißt mit einer Ausbildung im dualen System. "Dual" wird dieses System genannt, weil die Ausbildung an zwei Lernorten stattfindet, im Betrieb und in der Berufsschule.

Die gesetzliche Grundlage für eine duale Berufsausbildung ist das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HWO), die seit 1953 die Berufsausbildung im Handwerk regelt.

Der betriebliche Ausbildungsteil findet überwiegend am Arbeitsplatz, also während der Arbeit, statt. Grundlage hierfür ist eine von der Bundesregierung erlassene Ausbildungsordnung gem. § 5 des BBiG. Die betriebliche Ausbildung wird durch einen am allgemeinen Arbeitsrecht angelehnten Vertrag, den sogenannten Ausbildungsvertrag, vereinbart.

Der schulische Ausbildungsanteil findet in der Berufsschule statt. Im Rahmen der gesetzlichen Schulpflicht werden fachliche und allgemein bildende Kompetenzen auf der Grundlage eines Rahmenlehrplans vermittelt.

 
 

Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Der Präsident
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
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