Im Rahmen der internationalen Studie „Learning for Jobs“ führte die OECD in den letzten drei Jahren Erhebungen in insgesamt 16 Mitgliedstaaten - darunter auch Deutschland - zum Berufsbildungssystem durch.
Nach der Untersuchung ist die hohe Qualifizierung von Absolventen der dualen Berufsausbildung in Deutschland unter anderem auf einen sich gegenseitig verstärkenden theorie- und praxisbasierten Lernansatz zurückzuführen.
Handlungsbedarf für Deutschland sieht die OECD im Übergang von der allgemeinbildenden Schule zur beruflichen Ausbildung. Noch zu viele Schüler verweilten im Übergangssystem, statt direkt in eine Ausbildung zu münden. Hier sollte die relativ frühe Entscheidung für einen Beruf laut OECD besser unterstützt werden.
Die OECD stellt in ihren Erhebungen fest, dass die tertiäre Bildung durch die Ausweitung und die Flexibilisierung von Bildungsgängen zunehmend attraktiver werde. Hierzu meinte die Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz Prof. Dr. Birgitta Wolff: „Mit der Öffnung des Hochschulzugangs für beruflich Qualifizierte verfügt Deutschland bereits über eine hohe Durchlässigkeit von der beruflichen zur tertiären Bildung.“ „Diese Chance sollte noch häufiger genutzt werden.“
Die OECD-Veröffentlichung „Lernen für die Arbeitswelt“ sowie der Länderbericht Deutschland kann erworben werden über
Mehr Informationen finden sie bei OECD und BMBF.