Das Klagelied aller Branchen ist überall das gleiche: Es gibt nicht genug qualifizierte Nachwuchskräfte. Besonders davon betroffen ist allerdings die Bauwirtschaft, deren langjährige Strukturkrise in der Ausbildungssituation der einschlägigen Berufe ihre Spuren hinterlassen hat. Da hier sowohl die Zahlen der Beschäftigten als auch die der Auszubildenden sanken, blieb die Ausbildungsquote selbst stabil.
Unternehmen und Branchen gehen von sehr unterschiedlichen Positionen heraus in den Wettbewerb um die besten Schulabgänger. Das Ansehen einer Branche und damit ihre Attraktivität für potentielle Auszubildende steht und fällt mit ihrer wirtschaftlichen Lage. Daher ist es unerlässlich, dass sich die Bauwirtschaft ihrer Stärken bewusst werden muss, wenn sie ihre Nachwuchskräfte sichern will. Dazu gehören: Die Attraktivität der Berufe selbst, die überbetriebliche Infrastruktur, die finanzielle Ausbildungsförderung und die Höhe der Ausbildungsvergütungen.
Artikel von Thomas Arnold zum Thema:
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