Für junge Leute ist die Attraktivität der dualen Berufsausbildung unter anderem darin begründet, dass man damit bereits sein eigenes Geld verdient. Allerdings sind die Unterschiede bei den Vergütungen sehr groß, so dass viele Auszubildenden einem Nebenjob nachgehen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat für das Forschungsprojekt "Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden" 6000 junge Leute danach befragt, wie sie mit ihrem Geld zurechtkommen. Das Ergebnis ist deutlich: 27 Prozent von ihnen nehmen die Belastung eines regelmäßigen Nebenjobs zur Deckung der Kosten ihrer Grundversorgung auf sich, weitere 35 Prozent zur Erfüllung zusätzlicher Wünsche und 38 Prozent benötigen das Geld für beides. Durchschnittlich jobben diese Auszubildenden 9,2 Stunden pro Woche, wobei die Zeiten hierbei erheblich variieren.
Nebentätigkeiten von Auszubildenden müssen aus arbeitsrechtlichen Gründen dem Unternehmen mitgeteilt werden und dürfen eine zeitliche Grenze von 48 Stunden pro Woche (Ausbildung im Betrieb + Berufsschule + Nebenjob) nicht überschreiten.
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