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Newsbeitrag

20.05.2010 - Nationale Bologna-Konferenz befürwortet Qualitätspakt für Hochschulen

Bei der Nationalen Bologna-Konferenz, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerichtet wurde, verständigten sich die teilnehmenden Vertreter/-innen von Bund, Ländern, Hochschulen und Studierenden über die Weiterentwicklung der Studienreform.
Bundesbildungsministerin Schavan verkündete den „Qualitätspakt für die Lehre“. Im Rahmen des Förderprogramms unterstützen Bund und Länder die Lehre an den Hochschulen in den nächsten zehn Jahren mit zusätzlichen finanziellen Mitteln. Das BMBF hatte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) beauftragt, Vorschläge für die Umsetzung des Qualitätspaktes auszuarbeiten.
Zu den wichtigsten Pfeilern dieses Paktes zählt die Verbesserung der Betreuungsrelation, also eines besseren Zahlenverhältnisses von Dozenten/-innen zu Studierenden. Außerdem sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Lehre durch hochschulübergreifende Angebote unterstützt werden. Dabei werde die Entwicklung neuer Lehr- oder Studiengangskonzepte, neue Feedbackformen und der Erfahrungsaustausch zwischen den Lehrenden gefördert.
Das Angebot der Bunderegierung für den Qualitätspakt beläuft sich auf rund zwei Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre. Diese zusätzlichen Mittel stehen nicht nur für mehr Personal, zum Beispiel durch vorgezogene Berufungen, Einstellungen in der Verwaltung oder die Förderung von Mentoren- und Tutorenprogrammen zur Verfügung, sondern auch zur Qualifizierung des Personals für Lehre, Betreuung und Beratung der Studierenden - zum Beispiel mit Weiterbildungsangeboten.
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Herausgeber: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
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