349 duale Ausbildungsberufe gibt es zurzeit - von A wie Änderungsschneider/-in bis Z wie Zweiradmechaniker/-in, doch konzentrieren sich seit Jahren die Ausbildungsverhältnisse auf nur wenige Berufe. Dieser Trend hat sich auch 2009 weiter fortgesetzt: Drei Viertel aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (insgesamt 566.004) entfallen auf 44 Berufe, was einem Anteil von nur rund 12 % des gesamten Spektrums entspricht. Bei den jungen Frauen ist die Konzentration auf wenige Berufe besonders stark ausgeprägt. Dies ergibt eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2009 - veröffentlicht in der BIBB-Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP" (Heft 1/2010).
Männliche Auszubildende wählen überwiegend die gewerblichen Berufe des Handwerks. Rund zwei Drittel aller Neuabschlüsse entfallen bei ihnen auf sogenannte Fertigungsberufe, ein Drittel auf Dienstleistungsberufe. "Spitzenreiter" ist der Kfz-Mechatroniker (mit 17.597 Neuabschlüssen).
Bei den weiblichen Auszubildenden entfallen ein Viertel aller neuen Ausbildungsverträge auf nur vier Berufe, drei Viertel aller Abschlüsse auf lediglich 23 Berufe. "Spitzenreiter" ist die Einzelhandelskauffrau (mit 17.733 Neuabschlüssen).
Weitere Informationen zur BIBB-Erhebung
Die Top Ten der beliebtesten Ausbildungsberufe und ihre Alternativen