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Newsbeitrag

07.01.2010 - Entwicklung des Ausbildungsmarktes in Deutschland: Rückblick und Ausblick

Konkrete Zahlen zur Entwicklung des Ausbildungsmarktes im Jahr 2009 liegen nun  vor: Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat seine Erhebungsdaten für den Zeitraum vom 1.Oktober 2008 bis zum 30.September 2009 ausgewertet und die Ergebnisse vorgestellt. Insgesamt wurden danach 566.004 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, was gegenüber dem vorigen Berichtsjahr mit 50.338 weniger Verträgen einen Rückgang von 8,2 Prozent bedeutet.  Im Westen sank die Zahl der neuen Ausbildungsverträge  um 35.598 oder  7,1 Prozent auf 467.006 und im Osten um 14.740 bzw. um 13 Prozent auf 98.998. Als Ursachen für diesen enormen Rückgang werden vor allem die Finanz- und Wirtschaftskrise genannt sowie der starke demografische Einbruch.  
In der Presse werden diese Fakten unterschiedlich interpretiert.  Einig sind sich allerdings alle darin, dass das keinesfalls eine Entspannung für diejenigen bedeutet,  die einen  Ausbildungsplatz suchen. Die viel beklagten Defizite bei Schulabgängern/-innen und die große Zahl derer, die sich in Übergangsmaßnahmen befinden, machen es  schwer, die „Ausbildungslücke“ zu schließen.  Trotz des demografisch bedingten Rückgangs der Bewerberzahlen  können nicht alle Lehrstellen eins zu eins besetzt werden. 
Im Gegenteil:  Was also zunächst positiv erscheint, kann sich auf die Dauer als großes Problem erweisen, weil der Fachkräftemangel  damit immer noch nicht gedeckt werden kann.    

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