Aktuell sind 2.300 verschiedene Zusatzqualifikationen von Ausbildungsbetrieben, Berufsschulen, Kammern und sonstigen Bildungsanbietern für nahezu alle Ausbildungsberufe recherchierbar.
Der folgende Leitfaden sowie eine daraus abgeleitete Checkliste für Berufsschulen kann Ihnen als interessierte Lehrkräfte und Schulleiter/-innen helfen, wenn Sie Ihr Lehrangebot mit Zusatzqualifikationen ergänzen möchten. Zu jedem der vier Schritte finden Sie wertvolle Informationen:
Bedarfsermittlung
Mögliche Kooperationen
Konzeption
Erfolgskontrolle
Schulen können ihre Ausbildungsangebote kostenlos in die bundesweite Datenbank von AusbildungPlus einstellen, wo sie monatlich von rund 35.000 Besuchern recherchiert werden. Dadurch werden Sie von hoch qualifizierten, leistungsbereiten Jugendlichen noch besser gefunden.
Folgende Fragen können Ihnen bei der Ermittlung des eventuellen Bedarfs an Zusatzqualifikationen helfen:
Beziehen Sie für die Bedarfsermittlung Ihre Schüler/-innen, deren Ausbilder-/innen und Ihnen bekannte Unternehmen, andere Berufsschulen und Ihre Kammer mit ein!
Tipp: Um Anregungen zu möglichen Zusatzqualifikationen für Ihren Ausbildungsberuf zu erhalten, recherchieren Sie gezielt in der Datenbank AusbildungPlus. Wählen Sie den entsprechenden Ausbildungsberuf und schränken Sie die Suche eventuell regional ein. Da viele Angebote von Berufsschulen durch Kammern zertifiziert werden, finden Sie entsprechende Zusatzqualifikationen, die von Berufsschulen angeboten werden, nicht nur unter der Anbieterart "Berufsschule", sondern auch unter anderen Zuordnungen wie z. B. IHK / IHK-Bildungszentrum.
Zusatzqualifikationen sollten inhaltlich möglichst präzise beschrieben und schriftlich fixiert werden.
Ob Ihre Entscheidung zur Einführung von Zusatzqualifikationen richtig war, sollten Sie nicht nur nach dem ersten Absolventenjahrgang, sondern laufend überprüfen.