"Fitness", Wellness", eine Branche, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Das findet auch entspechendenen Niederschlag in der Berufsausbildung. Hier drei Beispiele für mögliche Zusatzqualifikationen in diesem Bereich.
Seit 1999 besteht für kaufmännische Auszubildende, die in der Fitness- und Wellnessbranche arbeiten bzw. ihr zukünftiges Arbeitsfeld dort sehen, die Möglichkeit die Zusatzqualifikation Fitness zu erwerben. Grundlage hierfür ist eine Rechtsvorschrift der IHK Saarland. Danach haben Azubis, die ihre kaufmännische Ausbildung z.B. in einem Fitness-Club absolvieren, die Möglichkeit an dieser Zusatzqualifikation, die im Fernstudium und in Präsenzphasen bei der BSA-Akademie stattfindet, teilzunehmen. Insgesamt dauert die praxisorientierte Ausbildung, die Themen wie "Personal und Training" und "Prävention und Gymnastik" beinhaltet, drei Jahre.
Im Rahmen der Zusatzqualifikation Nervensystem/Hormonsystem werden chemische und physiologische Grundkenntnisse vermittelt. Im Einzelnen umfassen die Themen Nervenbahnen, Reizleitung, Immunsystem, hormonelle Störungen und Behandlungsmethoden sowie Prophylaxe.
Das breitgefächerte Seminar- und Kursangebot bietet für jeden Biosthetiker das individuell erforderliche Know-how - vom kreativen Haardesign über fundiertes Kosmetik-Training und qualifizierte Visagisten-Ausbildung bis zum erfolgsorientierten Salonmanagement. Lehrkräfte kommen aus England, Frankreich, Österreich und Deutschland. Speziell für Auszubildende werden sogenannte Junior Programme durchgeführt, in denen u.a. das Basiswissen für die Biosthetik Produkte, deren Anwendung und Friseurtechniken vermittelt werden. Ausbildungsbetriebe können aber auch ihre Auszubildenden wahlweise auf andere Biosthetik Seminare für Fortgeschrittene schicken.